- Zukunftssichere ERP-Plattform auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central
- Reduzierung der Systemkomplexität durch integrierte Prozesse statt Einzellösungen
- Höhere Effizienz durch durchgängige Abbildung der Geschäftsprozesse in Business Central und MEGABAU
Was 1902 als Huf- und Wagenschmiede begann, ist heute Kärntens Fenster Nr. 1 und ein führender Anbieter von Fenstern, Türen sowie Sonnen- und Insektenschutzlösungen.
Mit dem Einstieg in die Kunststofffensterproduktion im Jahr 1970 begann eine erfolgreiche Wachstumsphase. Das Sortiment wurde kontinuierlich erweitert und umfasst heute hochwertige Fenster- und Türsysteme, Sonnenschutzlösungen sowie zahlreiche ergänzende Dienstleistungen.
Qualität hat bei der Strussnig GmbH seit jeher höchste Priorität. Im Werk in Einöde bei Villach werden jährlich rund 20.000 Fenster aus regionalen und hochwertigen Materialien gefertigt. Kunden profitieren von einem ganzheitlichen Leistungsangebot – von der Beratung über die Produktion bis hin zu Montage, Wartung und Reparatur. Das Qualitätsversprechen „Kärntens Fenster Nr. 1“ steht dabei nicht nur für Marktführerschaft, sondern auch für Verantwortung gegenüber den Kunden.
Im März 2026 sprachen wir mit Gerhard Gölles (ERP-Leiter), Sigrid Ofner (Teamleitung Office) und Daniel Orter (Teamleitung Projekte) über die ERP-Modernisierung bei Strussnig. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen einer historisch gewachsenen Systemlandschaft, zahlreiche Individuallösungen sowie die Entscheidung, die ERP-Plattform konsequent zu modernisieren.
Die Gesprächspartner berichteten offen über die Projektvorbereitung, die Testmigrationen, den erfolgreichen Go-Live und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit ND Projects / Network Dimensions. Darüber hinaus wurden die erreichten Verbesserungen durch die Systemintegration, die Standardisierung von Prozessen sowie zukünftige Schritte wie weitere Automatisierungen und Systemupdates diskutiert.
1. Ausgangssituation: Ihr Unternehmen arbeitete bereits seit vielen Jahren mit Lösungen auf Basis von Microsoft Dynamics NAV / Business Central – so auch mit MEGABAU – wie sah Ihre gewachsene Systemlandschaft aus (vor der Umstellung auf die neuesten Versionen)?

ERP-Leiter, Rekord Franchise GmbH
(Projektverantwortlicher ERP-Modernisierung Strussnig)
Gerhard Gölles, ERP-Leiter bei Rekord Franchise GmbH und verantwortlich für die ERP-Modernisierung bei Strussnig, beschreibt die Ausgangssituation wie folgt:
„Strussnig arbeitete bereits seit Anfang der 2000er-Jahre mit Microsoft Dynamics NAV und der Branchenlösung MEGABAU. Bis zur Modernisierung war noch NAV 2009 im Einsatz – eine ERP-Version, die den aktuellen Anforderungen technologisch nicht mehr gerecht wurde.
Die Systemlandschaft bestand aus einer klassischen On-Premises-Umgebung mit mehreren Zusatzlösungen. Dazu gehörten unter anderem ein Zahlungsverkehrsmodul, eine Finanzmanagementlösung sowie ein Dokumentenmanagementsystem. Im Laufe der Jahre waren zudem verschiedene individuelle Anpassungen entstanden, von denen einige nicht mehr aktiv genutzt wurden.
Als wir Anfang 2024 mit der Analyse der bestehenden Umgebung begannen, wurde schnell deutlich, dass die bisherige Systemlandschaft keine nachhaltige Zukunftsperspektive mehr bot.
Daraufhin starteten wir eine umfassende Evaluierung der verfügbaren Lösungen. Dabei prüften wir sowohl die aktuellen Möglichkeiten von Microsoft Dynamics 365 Business Central als auch die Weiterentwicklung der Branchenlösung MEGABAU. Im Zuge dieses Prozesses erfolgte schließlich auch der Wechsel zu unserem neuen Implementierungspartner Network Dimensions.“
2. Was hat Sie dazu bewogen, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen und auf die aktuellsten Versionen von MEGABAU und Microsoft Dynamics 365 Business Central zu migrieren?
Gerhard Gölles beschreibt die Ausgangssituation:
„Ein wesentlicher Auslöser für die Modernisierung war die historisch gewachsene Systemlandschaft. Über viele Jahre wurden Anpassungen und Erweiterungen vorgenommen, die teilweise nicht dokumentiert waren. Dadurch war oft nicht mehr nachvollziehbar, welche Funktionen Standard waren und welche individuell entwickelt wurden.
Bereits zu Beginn des Projekts wurde deutlich, dass eine saubere Analyse der bestehenden Prozesse notwendig war. Gleichzeitig verfolgten wir das Ziel, künftig so weit wie möglich auf Standardfunktionen zu setzen und individuelle Programmierungen auf das notwendige Maß zu reduzieren. Das erleichtert nicht nur zukünftige Updates, sondern erhöht auch die Transparenz und Wartbarkeit des Systems.“
Sigrid Ofner ergänzt die operativen Herausforderungen:
„Auch aus fachlicher Sicht bestand Handlungsbedarf. Die vorhandene Lagerbuchhaltung war zwar eingerichtet, wurde jedoch im Tagesgeschäft nicht genutzt. Wichtige Prozesse wie Inventur und Lagerbewertung konnten daher nicht strukturiert und effizient abgebildet werden.
Zusätzlich stießen wir in mehreren Bereichen an technische Grenzen des Altsystems. So waren beispielsweise Auswertungen und Prüfprozesse nur eingeschränkt möglich. Auch der Datenaustausch mit externen Systemen und Ausschreibungsplattformen wurde zunehmend schwieriger, da moderne Datenformate von der bestehenden Lösung nicht mehr unterstützt wurden.
Insgesamt zeigte sich, dass die vorhandene Systemlandschaft viele Anforderungen eines modernen Fensterherstellers nicht mehr ausreichend unterstützen konnte. Die Migration auf die aktuelle Generation von Business Central und MEGABAU war daher ein wichtiger Schritt, um Prozesse zu standardisieren, zukunftssicher aufzustellen und weiteres Wachstum zu ermöglichen.“
3. Die Task-Force: Wer waren die handelnden Akteure für die Umsetzung der Systemmodernisierung in Ihrer Organisation und wer waren Ihre Ansprechpartner bei ND Projects?
Gerhard Gölles beschreibt die Projektorganisation:
„Die ERP-Modernisierung wurde innerhalb der Rekord-Franchisegruppe umgesetzt und gemeinsam von mehreren Unternehmen getragen. Auf Seiten von Strussnig waren Sigrid Ofner (Teamleitung Office) und Daniel Orter (Teamleitung Projekte) die zentralen Ansprechpartner. Intern wurde das Projekt zusätzlich von unserem IT-Leiter Gerd Hecher begleitet.
Zu Beginn stand die Analyse und Dokumentation der bestehenden Prozesse im Vordergrund. Ziel war es, die Ist-Prozesse transparent darzustellen und eine belastbare Grundlage für die weitere Projektplanung zu schaffen. Auf dieser Basis konnten die Anforderungen bewertet und mit den Möglichkeiten des Standards abgeglichen werden.“
Zum Projektstart erfolgte die Zusammenarbeit mit ND Projects / Network Dimensions. Gemeinsam mit Florian Thurner wurden in den ersten Workshops die strategischen Grundlagen und die Projektziele erarbeitet.
„Besonders beeindruckend war die Weiterentwicklung der Lösung im Vergleich zu unserer bisherigen NAV-2009-Umgebung. In den Workshops konnten wir unsere Anforderungen im Detail besprechen und gemeinsam bewerten, welche Prozesse bereits im Standard abgedeckt werden und wo Anpassungen sinnvoll sind.“
Im weiteren Projektverlauf wurden auf beiden Seiten zusätzliche Fach- und Key-User eingebunden. Seitens ND Projects übernahm Christoph Resei die Rolle des Projektleiters und technischen Ansprechpartners.
„Wichtig war uns, ausreichend Zeit in die Analyse- und Konzeptionsphase zu investieren. Dadurch konnten wir bereits vor der Beauftragung ein klares Bild über den Projektumfang gewinnen und einen Großteil der Anforderungen frühzeitig bewerten.“
4. Ergebnisse der Modernisierung: Welche Verbesserungen bringt die neue Lösung im Tagesgeschäft?
Sigrid Ofner beschreibt die ersten Erfahrungen nach dem Go-Live:
Wie bei jeder größeren Systemumstellung gab es auch bei uns in der Anfangsphase kleinere Optimierungspunkte. Dank der intensiven Test- und Vorbereitungsphase verlief der Go-live jedoch deutlich reibungsloser als erwartet. Größere Probleme blieben aus und offene Punkte konnten Schritt für Schritt abgearbeitet werden.
Gleichzeitig profitieren wir bereits heute von zahlreichen Verbesserungen. Der Zahlungsverkehr entspricht wieder dem aktuellen Stand der Technik, Bankdaten können problemlos importiert und exportiert werden und auch moderne Ausschreibungsformate lassen sich wieder direkt verarbeiten.“
Ein wesentlicher Mehrwert liegt für Strussnig in der Standardisierung der Prozesse.
„Vor der Umstellung arbeiteten unsere Kunststoff- und Aluminiumfertigung teilweise mit unterschiedlichen Abläufen. Heute werden beide Bereiche über einheitliche Fertigungsprozesse gesteuert. Dadurch konnten wir die Transparenz erhöhen und die Zusammenarbeit deutlich vereinfachen.“
Auch die Integration bisheriger Insellösungen bringt spürbare Vorteile im Tagesgeschäft.
„Früher wurden einzelne Prozesse über zusätzliche Eigenentwicklungen und externe Datenbanken abgewickelt. Heute stehen die relevanten Informationen zentral in einem System zur Verfügung. Das erleichtert Auswertungen, reduziert Medienbrüche und schafft eine deutlich bessere Datenbasis für operative und kaufmännische Entscheidungen.“
Besonders positiv bewertet Sigrid Ofner die Verbesserungen im Projekt- und Kostencontrolling: „Unsere Projektleiter erhalten heute deutlich schneller einen Überblick über Kosten, Buchungen und Deckungsbeiträge. Änderungen können unmittelbar nachvollzogen werden, was die Steuerung laufender Projekte wesentlich erleichtert.“

Integration der Fachanwendungen
Im Zuge des Projekts wurden auch die bestehenden Fachanwendungen an Microsoft Dynamics 365 Business Central und MEGABAU angebunden. Dazu zählen sowohl das Fensterbauprogramm als auch die Kalkulationslösung der Aluminiumfertigung.
„Durch die neuen Schnittstellen werden die Daten heute wesentlich konsistenter und prozessorientierter verarbeitet. Gleichzeitig konnten wir die Abläufe zwischen den einzelnen Systemen vereinheitlichen und stärker automatisieren.“
Zukunftssicherheit als strategischer Mehrwert
Neben den funktionalen Verbesserungen stand auch die langfristige Zukunftssicherheit der Lösung im Fokus.
Gerhard Gölles erklärt: „Im Rahmen des Projekts haben wir uns intensiv mit den unterschiedlichen Betriebsmodellen beschäftigt. Für Strussnig war zum damaligen Zeitpunkt die On-Premises-Variante die wirtschaftlich sinnvollste Lösung. Entscheidend war jedoch vor allem, dass wir nun auf einer modernen und zukunftsfähigen Plattform arbeiten, die uns für die kommenden Jahre eine stabile Basis für weiteres Wachstum und zusätzliche Automatisierungen bietet.“
5. Wie haben Sie die Systemmigration insgesamt erlebt und welchen konkreten Nutzen erbrachte das Team von Network Dimensions / ND Projects bei der konsequenten Umsetzung in Ihrer Organisation?
Sigrid Ofner beschreibt die größte Herausforderung während des Projekts:
„Aufgrund der großen Datenmenge war insbesondere die zweite Testmigration sehr aufwendig. Ursprünglich war der Go-Live bereits für September geplant. Nach den Testergebnissen wurde jedoch schnell klar, dass dieses Zeitfenster für unser Unternehmen nicht optimal wäre.
September ist für uns Hochsaison. Ein möglicher Systemstillstand oder parallele Buchungen in zwei Systemen wären mit erheblichen Risiken verbunden gewesen. Deshalb haben wir gemeinsam entschieden, die Echtmigration in den dreiwöchigen Betriebsurlaub rund um Weihnachten zu verlegen.“
Diese Entscheidung erwies sich als wichtiger Erfolgsfaktor.
„Dadurch konnten wir ausreichend testen, Prozesse überprüfen und die Key User schulen. Wir hatten deutlich mehr Zeit für die Vorbereitung und konnten den Go-Live wesentlich entspannter angehen.“

Gerhard Gölles ergänzt:
„Neben der Migration waren die Schnittstellen zu unserem Fensterbauprogramm und zum Kalkulationssystem der Aluminiumfertigung die größten Herausforderungen im Projekt. Die Umsetzung erfolgte schrittweise – von ersten Konzepten bis hin zu vollständig integrierten und produktiv nutzbaren Schnittstellen.
Im Projektverlauf haben wir bewusst die Hersteller der Fachanwendungen stärker eingebunden. Das führte zwar zu Anpassungen im Projektumfang, war aus heutiger Sicht jedoch die richtige Entscheidung und hat wesentlich zum Projekterfolg beigetragen.“
Auch die Verschiebung des Go-Live bewertet Gölles rückblickend positiv:
„Die zusätzliche Zeit hat sich absolut bezahlt gemacht. Wir konnten sämtliche Prozesse testen, die Migration absichern und die Mitarbeiter gezielt vorbereiten. Dadurch verlief der Live-Start sehr ruhig und ohne größere Probleme.“
Diese Einschätzung teilen auch Daniel Orter und Sigrid Ofner: „Das Timing war aus unserer Sicht genau richtig. Der Go-Live verlief sehr strukturiert und deutlich entspannter, als wir ursprünglich erwartet hatten.“
Zusammenfassend sieht Gerhard Gölles zwei zentrale Erfolgsfaktoren:
„Die größten Herausforderungen waren die Datenmigration und die Umsetzung der Schnittstellen. Beides sind typische Themen bei ERP-Projekten. Entscheidend war, dass wir ausreichend Zeit für Analyse, Tests und Vorbereitung investiert haben.“
Besonders positiv bewertet das Projektteam die Zusammenarbeit mit ND Projects:
„Die Zusammenarbeit war jederzeit partnerschaftlich und lösungsorientiert. Herausforderungen wurden offen angesprochen und gemeinsam bearbeitet. Mit zunehmender Projektdauer entstand ein eingespieltes Team, das gemeinsam auf das Projektziel hingearbeitet hat.“
Gerhard Gölles fasst die wichtigsten Vorteile der neuen Lösung in drei Punkten zusammen:
1. Moderne und zukunftssichere ERP-Plattform
„Mit Microsoft Dynamics 365 Business Central verfügen wir heute über eine moderne ERP-Plattform auf aktuellem Technologiestand. Damit schaffen wir die Grundlage, zukünftige Anforderungen, neue Funktionen und weitere Digitalisierungsschritte langfristig umzusetzen.“
2. Deutlich vereinfachte Systemlandschaft
„Ein wesentlicher Vorteil ist die starke Reduzierung der Systemkomplexität. Viele Insellösungen und separate Programme konnten durch integrierte Prozesse ersetzt werden. Dadurch benötigen wir weniger Excel-Auswertungen, vermeiden doppelte Datenhaltung und profitieren von einer deutlich höheren Transparenz.“
3. Effizientere und einheitliche Geschäftsprozesse
„Unser Ziel war es, möglichst viele Geschäftsprozesse durchgängig in Business Central und MEGABAU abzubilden. Dadurch arbeiten die Fachbereiche heute mit einheitlichen Abläufen und einer gemeinsamen Datenbasis. Das erhöht die Effizienz und vereinfacht die tägliche Zusammenarbeit.“
Fazit von Gerhard Gölles:
„Die Kombination aus moderner Technologie, integrierten Prozessen und einer vereinfachten Systemlandschaft bildet für uns die Basis für weiteres Wachstum sowie zukünftige Optimierungen und Automatisierungen.“
7. Learnings: Was konnten Sie daraus für künftige Umsetzungsvorhaben lernen und welche Erfahrungen würden Sie anderen Unternehmen gerne in diesem Zusammenhang weitergeben?

Gerhard Gölles fasst die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt zusammen:
- Frühzeitig vorbereiten und die eigenen Prozesse kennen
„Eine erfolgreiche ERP-Einführung beginnt lange vor dem eigentlichen Projektstart. Unternehmen sollten ihre bestehenden Prozesse, Anforderungen und Herausforderungen möglichst genau kennen. Je besser die Vorbereitung, desto präziser können Aufwand, Lösungsansätze und Projektrisiken bewertet werden.
Niemand kann jeden Sonderfall vollständig abbilden. Entscheidend ist jedoch, die eigenen Ziele klar zu definieren und zu wissen, welche Anforderungen tatsächlich geschäftskritisch sind.“ - Fachbereiche und Key User aktiv einbinden
„Eine ERP-Einführung ist kein reines IT-Projekt. Sie betrifft nahezu alle Bereiche eines Unternehmens. Deshalb ist es wichtig, die Fachabteilungen frühzeitig einzubinden und Key User aktiv am Projekt zu beteiligen. Sie kennen die täglichen Abläufe am besten und tragen wesentlich zum Projekterfolg bei.“ - Strukturierte Projektsteuerung
„Klare Meilensteine, regelmäßige Abstimmungen und ein laufender Budgetabgleich sind wesentliche Erfolgsfaktoren. Eine strukturierte Projektorganisation schafft Transparenz und hilft dabei, Entscheidungen rechtzeitig zu treffen.“
Daniel Orter ergänzt einen weiteren wichtigen Erfolgsfaktor:
-
Change Management nicht unterschätzen
„Neben den technischen Themen spielt auch das Change Management eine zentrale Rolle. Viele Mitarbeiter arbeiten seit Jahren oder sogar Jahrzehnten mit vertrauten Systemen und Abläufen. Selbst wenn die fachlichen Prozesse ähnlich bleiben, können neue Oberflächen und Arbeitsweisen zunächst eine Herausforderung darstellen.
Eine offene Kommunikation, frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter und ausreichende Schulungen helfen dabei, Akzeptanz zu schaffen und Unsicherheiten abzubauen.“
Gerhard Gölles hebt abschließend einen weiteren wichtigen Punkt hervor:
- Das richtige Timing für den Go-Live wählen
„Die Wahl des richtigen Go-Live-Zeitpunkts hat einen erheblichen Einfluss auf den Projekterfolg. Unternehmen sollten ausreichend Zeit für Testmigrationen, Datenbereinigung, Schulungen und Prozessvalidierungen einplanen.
In unserem Projekt hat sich die bewusste Verschiebung des Go-Live als richtige Entscheidung erwiesen. Die zusätzliche Vorbereitungszeit hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Umstellung strukturiert, kontrolliert und ohne größere Probleme erfolgen konnte.“
8. Ausblick: Welche nächsten Schritte sind geplant?
Gerhard Gölles gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Systemlandschaft bei Strussnig:
Kontinuierliche Weiterentwicklung der ERP-Plattform
„Mit dem erfolgreichen Go-Live ist das Projekt für uns nicht abgeschlossen. Die regelmäßige Aktualisierung von Business Central und MEGABAU bleibt ein wichtiger Bestandteil unserer ERP-Strategie. Dadurch stellen wir sicher, dass wir auch künftig von neuen Funktionen, technologischen Weiterentwicklungen und Optimierungen profitieren.“
Darüber hinaus plant Strussnig bereits die nächsten Ausbaustufen der Lösung.
„Gemeinsam mit unserem Projektpartner haben wir bereits weitere Maßnahmen definiert, die schrittweise umgesetzt werden sollen. Der Fokus liegt dabei auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Prozesse und Systeme.“
Weitere Optimierungen und Automatisierungen
„Die tägliche Arbeit mit dem neuen System liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, wo zusätzliche Optimierungspotenziale bestehen. Nach dem Go-Live beginnt die eigentliche Feinarbeit: Prozesse werden weiter vereinfacht, Abläufe standardisiert und zusätzliche Automatisierungen identifiziert.
Unser Ziel ist es, den Nutzen der neuen Plattform kontinuierlich auszubauen, manuelle Tätigkeiten weiter zu reduzieren und potenzielle Fehlerquellen frühzeitig zu minimieren.“
Fazit von Gerhard Gölles:
„Mit der Modernisierung haben wir einen wichtigen Grundstein für die weitere Digitalisierung und das zukünftige Wachstum von Strussnig gelegt.“

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